Ausbleiben der Periode als Warnsignal des Körpers

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Welche Gründe kann das Ausbleiben der Periode (medizinischer Fachbegriff: Amenorrhö) haben? Wann ist Vorsicht, oder doch zumindest Wachsamkeit geboten?

Die weibliche Monatsblutung wird von einer Vielzahl an unterschiedlichen Hormonen und deren Zusammenspiel bestimmt. Ein Ungleichgewicht im Hormonhaushalt kann durch diverse Faktoren begünstigt oder ausgelöst werden, die es zu erkennen und folglich zu vermeiden gilt.
Bleibt die Periode aus, so kann das völlig unterschiedliche Ursachen haben, die aber gewiss einer genauen Überprüfung unterzogen werden sollten. Denn während einige völlig harmlos sind bzw. im Laufe der Natur liegen, so deuten andere auf zugrundeliegende Krankheiten oder Ungleichmäßigkeiten hin.

Im Folgenden finden Sie die häufigsten Ursachen für das Ausbleiben der Periode:

  1. Schwangerschaft: Das Ausbleiben der Periode kann ein erstes Zeichen für das Vorliegen einer Schwangerschaft sein. Sobald die Eizelle befruchtet wurde und beginnt, sich einzunisten, kommt es normalerweise zum Ausbleiben der Periode. Ausnahmen bestätigen jedoch auch hier die Regel. So kann es etwa zu so genannten Einnistungsblutungen kommen, welche oftmals mit der normalen Monatsblutung verwechselt werden. Bleibt ihre Periode aus und ist die Möglichkeit einer Schwangerschaft gegeben, so sollten Sie dies zeitnah abklären lassen, um geeignete Maßnahmen treffen zu können, auch Regelschmerzen können hier ein Symptom sein.
  2. Stillende Mütter: Bei stillenden Müttern ist das Ausbleiben der Periode bis zu einem gewissen Zeitpunkt völlig normal und nicht besorgniserregend. Sollten Sie jedoch unsicher sein, sprechen Sie mit ihrem Gynäkologen!
  3. Stress: Auch Stress ist eine häufige Ursache für das Ausbleiben der Periode. Der Körper signalisiert dadurch, dass er sich im Ungleichgewicht befindet. Hier sollte das Ausbleiben der Periode als Warnsignal betrachtet werden. Sorgen Sie für eine ausgewogene Ernährung, ausreichend Entspannung und genügend Bewegung! Ihr Körper muss sein Gleichgewicht wiederfinden und Sie sollten ihn dabei unterstützen. Kann sich der Körper wieder regenerieren, werden sich auch die Unregelmäßigkeiten in Ihrem Zyklus wieder normalisieren.
  4. Hormonelle Umstellungen: Auch durch hormonelle Veränderungen kann es zu einem Ausbleiben der Periode kommen. Dies ist insbesondere bei Frauen an der Schwelle zur Menopause gegeben. Doch auch jüngere Frauen können, ausgehend von hormoneller Einwirkung auf den Körper, beispielsweise der Einnahme der Antibabypille, ein teilweise oder auch völliges Ausbleiben der Periode beobachten. Dies ist kein Grund zur Besorgnis, sondern eine normale Reaktion des weiblichen Körpers auf Hormone. Doch auch hier gilt: Bei Unsicherheit bitte ein Gespräch mit dem Gynäkologen suchen!
  5. Veränderungen des Körpergewichts: Die körpereigenen Hormone reagieren äußerst empfindlich auf Veränderungen des Gewichts. Sowohl Übergewicht als auch Untergewicht, insbesondere, wenn die Pfunde zu schnell purzeln, können den hormonellen Haushalt ganz schön durcheinanderbringen. Die Folge kann auch hier das Ausbleiben der Periode sein. Bei deutlichem Übergewicht kann das Ausbleiben der Periode auf eine hormonelle Erkrankung hinweisen. Achten Sie also auf Ihren Körper! Ernähren Sie sich gesund und vermeiden Sie sowohl Über- als auch Untergewicht. Für Tipps zur Gewichtreduzierung wenden Sie sich am Besten an Ihren Hausarzt, um Fehler zu vermeiden.

Was tun beim Ausbleiben der Periode

Wir empfehlen, das Sie wenn Sie sich unsicher sind, auf jeden Fall den Frauenarzt Ihres vertrauens beim Ausbleiben der Periode aufsuchen sollten!